| |
|
|
|
|
| Eine junge Schweizerin reist in den kurdischen Teil Iraks, um nach ihrem Vater zu suchen, den sie nie kannte. Ihre einzigen Anhaltspunkte für die Suche sind ein Bündel alter Briefe und eine vergilbte Fotografie ihres Vaters. Die 28-jährige Mira Hame-Khan verlässt die Schweiz ohne zu ahnen, dass sie sich auf eine Lebens- und Selbstfindungsreise begibt, die sie und ihr Leben gründlich verändern wird. |
 |
Mira wuchs mit einer Lüge und einem Traum auf: Ihr Vater sei als Freiheitsheld im Kampf für sein unterdrücktes Land gestorben. Doch nach dem Tod ihrer Mutter erfährt sie, dass ihr Vater vor Jahren mehrere Briefe geschickt hatte und er möglicherweise gar nicht tot ist. Sie beschliesst trotz Bedenken ihres näheren Umfelds nach Kurdistan zu reisen.
Sie lernt dort den jungen Peshmerga (kurdischen Soldaten) Ramo kennen, der sie quer durch Kurdistan begleitet, um den Menschen zu finden, der ihr immer gefehlt hat. Die Beiden nähern sich einander an und verlieben sich.
An einem Fest erfährt sie jedoch die wahren Beweggründe des jungen Peshmergas. Er hat sie benutzt, um den geheimen Aufenthaltsort ihres Vaters herauszufinden. Denn dieser gilt als kurdischer Verräter und soll von Ramo getötet werden. Bitter enttäuscht, begibt sich Mira wieder allein auf die Suche nach dem Vater und findet ihn. Das Idealbild ihres Vater zerbricht als sie herausfinden muss, dass tatsächlich Blut an seinen Händen klebt.
«Die Schwalbe» ist ein aktueller Themenmix aus Identitätssuche, Politik, Zeitgeist und Liebesgeschichte, erzählt durch die Optik einer vielschichtigen und interessanten Hauptfigur. Zugleich bietet sie den ZuschauerInnen eine einmalige Gelegenheit, eine faszinierende Kultur und ein vielfältiges, aber wenig bekanntes Land, kennen zu lernen. |
 |
|
|
|
|
Road Movie, 2011
90 Min., 35mm
Originalversion: Schweizerdeutsch, Englisch, Kurdisch
Drehbuch: Mano Khalil & Daniela Baumgärtl
Regie:
Mano Khalil
Produzent/in: Samir
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|