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| MIT DEM KOPF DURCH DIE WAND |
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| Ende der Siebzigerjahre sprengt Marco Camenisch in Graubünden Stromanlagen. Er erhält für diese Sachbeschädigungen eine abschreckend hohe Strafe von zehn Jahren Zuchthaus. Nach nur einem Jahr Haft gelingt ihm die Flucht. |
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Silvio Huonder, in Berlin lebender Bündner Schriftsteller, kennt Marco Camenisch aus seiner Jugendzeit. Er macht sich von Berlin aus auf die Spuren seines ehemaligen Kollegen. Auf seiner Reise trifft er Freunde und Komplizen von Marco Camenisch, dessen Mutter, die Witwe eines Zollbeamten - und auf einen ganzen Komplex tragischer Verstrickungen.
Nach einer Haftverbüssung in Italien ist Marco Camenisch 2002 an die Schweizer Behörden ausgeliefert worden. Drei Jahre nach der Fertigstellung dieses Filmes musste er sich 2004 vor dem Zürcher Geschworenengericht wegen Mordes am Grenzwächter Kurt Moser verantworten. Camenisch wurde schuldig gesprochen und zu einer Zusatzstrafe von 17 Jahren Zuchthaus verurteilt.
Sein Verteidiger hat das Urteil angefochten. |
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Website
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TV-Dokumentarfilm, 2001
87 Min., Digi-Beta
Originalversion: CH-Dialekt, Italienisch
Drehbuch: Daniel von Aarburg & Silvio Huonder
Regie:
Daniel von Aarburg
Kamera: Stéphane Kuty
Schnitt: Matthias Bürcher
Ton: Hercli Bundi
Dreharbeiten: Sommer 2000 / Winter 2001
Premiere: 8. Alpine Kulturtage in Thusis, 22. August 2001
Produktion: Dschoint Ventschr
Koproduktion: SF DRS
Redaktion (TV): Paul Riniker
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